Das vorgelegte Konzept reagiert auf die räumlichen Bedingungen und die verschiedenen Nutzerszenarien mit drei formal-gestalterischen Absichten:

  1. visuell beruhigen, mit einem ausgewogenen analog-digitalen Mix
  2. Orientierung erzeugen durch Fernwirkung
  3. die Signaletik bedient sich einheitlicher, modular gedachter Infotypen

Das Problem der schwierigen Orientierung auf dem Campus wurde mit Stelen gelöst, die sich aus drei gleich grossen Paneelen zu einer Gesamthöhe von 3.90 m zusammensetzen. Jedes Element wird in der vertikalen Achse leicht verdreht montiert. Durch die Drehung entsteht ein dynamisches Objekt, welches über seine Höhe und die grosse Zahl zum Orientierungspunkt wird. Grad und Mass der Drehung pendelt zwischen Lesbarkeit und Richtungsangabe und ist individuell für jede Stele bestimmt.
Im Innenbereich wurde eine Infokette aus Normtafeln mit variablem Detaillierungsgrad installiert.
Geschoss- und Raumbezeichnung erhalten einen vertikalen Rhythmus über Anordnung, Typografie und Farbe.
Im Aussenbereich wurden Touch-Displays und Infokasten zu einem kombinierten analog-digitalen Orientierungs- und Informationsangebot zusammengeführt werden.

Projektpartner:
Programmierungen: Sukoa - interactive Technologies, Basel
Signaletik, Stelen: GRAFE AG, Birsfelden
Touch-Displays: BURRI public elements AG, Glattbrugg